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Eine Parabel auf die Verdichtung der Welt

Gisela Jäckle fertigt Skulptur aus tausenden Kupferdrähten im Kunstmuseum in Oberfahlheim

Aus Kupfer sind die Nervenbahnen unserer hochtechnisierten Welt. Das edle Metall hat eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit und wird daher zum Beispiel für Leitungen, Stromkabel, Leiterplatten, Transformatoren und Elektromotoren verwendet. Die Ulmer Künstlerin Gisela Jäckle hat Kupfer noch einen anderen Verwendungszweck gegeben. Sie schuf vor Ort im Museum für bildende Kunst in Nersingen-Oberfahlheim einen Würfel aus tausenden, rund zehn Zentimeter langen Kupferdrähten. Das Kunstwerk ist für die neue Dauerausstellung des kreiseigenen Museums bestimmt, die im Herbst 2021 eröffnet werden soll.

„Ich freue mich, das hier machen zu dürfen“, sagt Gisela Jäckle, während sie letzte Hand an ihre Skulptur anlegt. Mit der Stahlplatte, die das Fundament der Plastik bildet, wiegt das neue Ausstellungsstück rund 100 Kilogramm. Auch die Aussage des Exponats hat Gewicht. „Verdichtet“ ist der Titel des dichten Kupferdrahtgeflechts, das Gisela Jäckle als Parabel auf die Verdichtung der Welt, vor allem durch die modernen Kommunikations- und Informationstechnologien, angelegt hat.

Die freischaffende Künstlerin, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert hat, führt – so sagt sie – „einen inneren Dialog“ mit ihren Formen und Materialien. Sie strebt nach der „Ausgewogenheit der Elemente“. Kupfer wirke auf sie „energetisierend“, es lasse die Energie in ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Geist fließen. Die Arbeit an ihrem Kupferdraht-Würfel habe meditativen Charakter gehabt, fasst Gisela Jäckle zusammen. Das Produkt ihres Tuns wirkt in der Stille des Ortes, für den es bestimmt ist, das Kunstmuseum des Landkreises Neu-Ulm in Oberfahlheim.

© Martina Herrmann E-Mail

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Gisela Jäckle fertigt Skulptur aus tausenden Kupferdrähten im Kunstmuseum in Oberfahlheim

Aus Kupfer sind die Nervenbahnen unserer hochtechnisierten Welt. Das edle Metall hat eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit und wird daher zum Beispiel für Leitungen, Stromkabel, Leiterplatten, Transformatoren und Elektromotoren verwendet. Die Ulmer Künstlerin Gisela Jäckle hat Kupfer noch einen anderen Verwendungszweck gegeben. Sie schuf vor Ort im Museum für bildende Kunst in Nersingen-Oberfahlheim einen Würfel aus tausenden, rund zehn Zentimeter langen Kupferdrähten. Das Kunstwerk ist für die neue Dauerausstellung des kreiseigenen Museums bestimmt, die im Herbst 2021 eröffnet werden soll.

„Ich freue mich, das hier machen zu dürfen“, sagt Gisela Jäckle, während sie letzte Hand an ihre Skulptur anlegt. Mit der Stahlplatte, die das Fundament der Plastik bildet, wiegt das neue Ausstellungsstück rund 100 Kilogramm. Auch die Aussage des Exponats hat Gewicht. „Verdichtet“ ist der Titel des dichten Kupferdrahtgeflechts, das Gisela Jäckle als Parabel auf die Verdichtung der Welt, vor allem durch die modernen Kommunikations- und Informationstechnologien, angelegt hat.

Die freischaffende Künstlerin, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert hat, führt – so sagt sie – „einen inneren Dialog“ mit ihren Formen und Materialien. Sie strebt nach der „Ausgewogenheit der Elemente“. Kupfer wirke auf sie „energetisierend“, es lasse die Energie in ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Geist fließen. Die Arbeit an ihrem Kupferdraht-Würfel habe meditativen Charakter gehabt, fasst Gisela Jäckle zusammen. Das Produkt ihres Tuns wirkt in der Stille des Ortes, für den es bestimmt ist, das Kunstmuseum des Landkreises Neu-Ulm in Oberfahlheim.

© Martina Herrmann E-Mail

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